Pflanzenheilkunde

HEILPRAXIS

Sabine Teschner

 

 

Pflanzenheilkunde

 

„Die Natur zeichnet ein jegliches Gewächs, das von ihr ausgeht, zu dem, wozu es gut ist. Darum, wenn man erfahren will, was die Natur gezeichnet hat, soll man an den Zeichen erkennen, welche Tugenden in einem Ding sind“ Paracelsus (1493 - 1541)

 

Pflanzen (griech. Phytón = Gewächs) waren jahrhundertelang nahezu die einzigen Heilmittel und die ersten Grundstoffe zur Herstellung von Arzneien. Der französische Arzt Henri Leclerc (1870-1955) begründete den Begriff der Phytotherapie. Dies ist die Wissenschaft der Behandlung und Prävention von Erkrankungen mittels Pflanzen bzw. deren Auszügen. Als Phytopharmaka werden heute die pflanzlichen Fertigarzneimittel bezeichnet, welche die Extrakte, Pflanzenbestandteile und Frischpflanzenzubereitungen in einer bestimmten zubereiteten Form enthalten. Der naturwissenschaftliche Ansatz der Pflanzenheilkunde gilt dem Interesse und dem fundierten Nachweis der Wirkung der einzelnen Inhaltsstoffe bzw. dem gesamten Stoffkomplex. Zu den wirksamen Pflanzeninhaltsstoffen zählen Alkaloide, Bitterstoffe, ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Cumarine, Anthranoide, Saponine und Schleimstoffe. Die traditionelle Pflanzenheilkunde wiederum verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz, welcher über die Zeiten angesammelt wurde, hier stehen vor allem die Elemente der Mythologie und der Signaturenlehre im Fokus. Wie schon die Naturvölker, so hatten auch die weisen Frauen beachtliche Kenntnisse über die Signaturenlehre.

Bei der Pflanzenbetrachtung für Heilzwecke spielten zwei Leitgedanken eine zentrale Rolle: Man suchte in der Natur nach einem pflanzlichen Gegenbild.

 

Die Pflanze sollte demnach eine Ähnlichkeit mit der Krankheit, dem kranken Organ oder mit dem betroffenen Körpersaft (Blut, Galle, Lymphe) aufweisen. Oder man hat in der vermeintlichen Heilpflanze etwas erkannt, was dem kranken Menschen fehlt und was mit Hilfe der Pflanze ersetzt werden konnte. Außerdem zeigen einerseits die Farben der Pflanze eine Verbindung zum Blut, zur Galle, zur Lymphe.

 

Ein bedeutender Vorteil der Pflanzenheilkunde ist die sehr gute Verträglichkeit, da sich der Mensch im Laufe der Evolution an die Pflanzeninhaltsstoffe gewöhnen konnte. Hier treffen sich zwei natürliche Wirkprinzipien: Der Organismus „Mensch“ trifft auf den Organismus „Pflanze“.

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Sabine Teschner

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